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Verkaufstrainings-Blog

Diese Woche schon Sport gemacht? Eine Sache der Haltung!

Erschienen in: Verkaufspsychologie, Verkaufstraining am: 26.01.2011 von Thomas Bottin

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Es ist Freitag. Die Woche ist wieder wie im Fluge vergangen. Und wie so häufig: Mein feierabendliches Sportpensum liegt bei 0,0 auf meiner persönlichen Richterskala. Gott sei Dank bleibt ja noch das Wochenende, um meinen Körper und mich in Bewegung zu bringen.

Gerade zum neuen Jahr nehmen sich viele Menschen vor, regelmäßig – ja, auch in der Woche nach getaner Arbeit – Sport zu treiben. Doch oft bleibt es nur bei den guten Vorsätzen. Dabei weiß “es” doch jedermann (-frau): Wer sportlich aktiv ist, verringert sein Risiko, frühzeitig etwa an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu sterben und sieht optisch einfach besser aus. Aber dennoch… Couch und Feierabendbier (oder -wein) locken den Durchschnittsbürger mehr als Schweißperlen. Statistiken sagen, dass von zwei Deutschen, die erstmals in einem Fitnessstudio trainieren, Person A nicht länger als ein halbes Jahr dabei bleibt – Von Person B und der anderen Jahreshälfte ist schon gar nicht mehr die Rede.

Doch was unterscheidet Person B von Person A?
Warum schafft es Person B aus dem guten Vorsatz einen aktiven Lebensstil zu entwickeln (zumindest für einen gewissen Zeitraum)?

Dafür müssen mehrere Bedingungen erfüllt werden. Erstens müssen die Vorteile den Nachteilen überwiegen. Beispiel: Wenn ich nach Hause komme, ist mein kaltes Bier aus dem Kühlschrank vielleicht schon die Kehle eines anderen (Unsportlichen) heruntergelaufen, aber dafür fühl ich mich fit und setzte mich – zwar ohne Bier – aber dafür auch ohne schlechtes Gewissen auf die Couch und genieße meinen Feierabend.

Zweitens ist der Grad bzw. die Quelle der Motivation entscheidend. Ist es also wirklich meine eigene Absicht regelmäßig in die Sportschuhe zu schlüpfen oder hat mich nur mein Arzt dazu gedrängt oder vielleicht mein Arbeitskollege mit seinen spitzen Bemerkungen. Erst wenn ein Ziel im Einklang mit den eigenen Werten und Bedürfnissen steht, ist die Motivation hoch genug, es auch zu erreichen.

Motivation allein reicht oftmals allerdings auch nicht. Um gute Vorsätze in die Tat umzusetzen, benötigt es konkrete Aktivitätspläne. Das Wann, Wo und Wie ich mich sportlich betätige, muss gewissenhaft festgelegt werden.

Beispiel: Mein Lieblingssportkurs ist Fit Fight. Am Mittwochabend um 19 Uhr passt es mir zeitlich gut. Also nehme ich meine Sportsachen gleich mit zur Arbeit und gehe dann direkt von dort zum Kurs. Nur wenn ein wichtiger Termin dazwischen kommt oder ich erkrankt bin, dann nehme ich nicht an diesem Kurs teil.

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass ich ab sofort regelmäßig am Mittwochabend meinen Sportkurs besuche?

Das Resultat:

Sport stärkt den Körper und seinen gesamten Muskelapparat. Und was für den Körper gut ist, ist auch für die Seele gut: Sport stimmt optimistisch, steigert das Selbstwertgefühl und gibt ein besseres Körperbewusstsein. Gerade im Sport sieht man, wie verbunden Körper und Seele sind: Gewinner haben eine Sieger-Körpersprache. Sie haben eine optimale Körperspannung und -haltung, einen offenen, freundlichen Blick, eine positive Ausstrahlung sowie eine angenehme Präsenz der Stimme.

Wem es gelingt diese Sieger-Körpersprache in sein Arbeitsleben zu integrieren, der wird erfolgreicher innerhalb seiner Tätigkeit sein. Der Psychologe Albert Mehrabian fand heraus, dass mit Worten nur 7 Prozent aller Informationen eines Gespräches transportiert werden. Aus dem Klang der Stimme beziehen wir 38 Prozent – allein die Wirkung unserer Körpersprache beträgt sagenhafte 55 Prozent und wiegt damit am schwersten.



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